|[ NATION ]| Das kunoische Kaiserreich

#1 von relxi , 07.01.2015 01:59

Allgemein:
Spiele & Ansprechpartner: Sarah (GSandSDS)
Status: Vorherrschende Nation Nordpatrias
Macht: Hegemon zahlreicher kleinerer Nationen und Herzogtümer; Militär höchster Kompetenzen, starker Handel und Wirtschaft
Verbündete: Sämtliche Vasallenstaaten, Arboria, Occisches Kaiserreich, evtl. Herzogtum Erlenfurt
Rivalen: Njutan, nordische Seeräubervölker
Herrschaftsform: Kaiserlicher Absolutismus [Citation needed]
Hauptstadt: Kaisersbrück
Klima/Terrain: Keine Angaben
Rassen: Kernland der Menschheit
Kultur: Römisch angehaucht.
Religion: Loyal dem Gütigen Vater.
Vermögen: Enorm reich und handelsfreudig.
Bildung: Hohes Niveau.
Kriminalität: Keine Angaben
Zufriedenheit: Keine Angaben. Gute Behandlung der Vasallenstaaten.

Politik:
Die Adelsränge:
- Kaiser
- König
- Herzog
- Markgraf
- Fürst
- Graf
- Baron
- Ritter

An Regionen sind dem Kaiser direkt unterstellt:
- Herzogtümer
- Großherzogtümer
- Markgrafenschaften
- Reichsstädte

Militär:


 
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RE: |[ NATION ]| Das kunoische Kaiserreich

#2 von Mike , 24.08.2015 10:47

Ich habe mir vor längerer Zeit einmal eine für "Diebe" und das Herzogtum Prinzenburg notwendige Befehlshierarchie einfallen lassen und jetzt wieder entdeckt. Daher wollte ich nachfragen, ob das halbwegs plausibel klingt:

1. Herzog
2. Bürgermeister
3. Hauptmann (Befehligt die gesamte Stadtwache (in den Großstädten Prinzenburg, Kelbenberg und Igelburg)
Die Stadtwache wird unterteilt in:
a. Tagwache
b. Nachtwache
4. Kommandant
5. Büttel

Der Herzog ist sozusagen der Oberbefehlshaber des gesamten Militärapparates und hat die oberste Befehlsgewalt im gesamten Herzogtum. Das Gleiche gilt für den jeweiligen Bürgermeister in den einzelnen Großstädten (wie gesagt: Prinzenburg (hier fungiert der Herzog selbst als Bürgermeister und hat seinen Sitz im Regierungsviertel der Stadt), Kelbenberg und Igelburg). So kann zB der Bürgermeister von Igelburg jederzeit Befehle an die Stadtwache in Igelburg geben. Aus diesem Grund ist auch der "Chef" der Stadtwache, nämlich der Hauptmann, dem Bürgermeister weisungsgebunden. Einzelne Kommandanten haben dann im jeweiligen Dienst die Aufsicht über die Büttel der Tag- und Nachtwache. In kleinen Dörfern, zB Gabelsbrunn, gibt es lediglich Kommandanten, die eine kleine Wachstube mit einigen Bütteln zur Verfügung haben. In diesen Dörfern hat aber auch der jeweilige Bürgermeister die Befehlsgewalt.

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RE: |[ NATION ]| Das kunoische Kaiserreich

#3 von relxi , 25.08.2015 02:34

Es klingt plausibel und solide. Was ich aber noch vermisse, sind mögliche Barone, die mit dem Herzog koexistieren, aber untergeordnet sind. Da Prinzenburg und Falkenburg von der Kultur her nahezu identisch sind, liegt es nahe, dass sie in beiden Herzogtümern existieren sollten. Sofern ich mich erinnere, hat auch jemand im alten Weltenbau-Talk gefragt, warum Barone von Nöten sind, woraufhin die Antwort die Entlastung des Herzogs gewesen ist. Hier vermute ich persönlich, dass in Kriegszeiten und arbeitslastigen Provinzen es entsprechend mehr Ränge unter dem Herzog gibt, die in UiD nicht vorkamen, weil laut Dankwart sein Falkenburg "eigentlich bisher recht friedlich war."

Mein Beitrag ist also die Hierarchie des Königreichs Britonnien seit Jahr 648, drei Jahre nach Vereinigung Britonniens:

0. Ganz oben die Vertreter des Kaiserreiches. Einem Generalen, der die Befehle des Kaisers selbst vertritt, muss sich jeder Adlige Britonniens beugen.
1. König von Britonnien; im Kaiserreich hat er eine höhere Priorität als ein Herzog.
2. Drei sogenannte Gahnen, welche je aus einer ethnischen Gruppe und damit einer Provinz gewählt werden - Skoddländer, Kronländer und Tauwaldler.
3. Für jede Provinz mehrere Ländereien, für die je nach Provinz unterschiedliche Bezeichnungen existieren: Erl, Hofsherr, Graf, und gegebenenfalls andere Aussprachen je nach Dialekt.
Auf gleicher Ebene stehen ihnen allerdings die gewählten Titelträger gegenüber: Der skoddländische Häuptling; der kronländische Bürgermeister; der Tauwalder Läufer. Alle drei werden vom Volk nach ihren Werten gewählt: Der Häuptling nach Kriegsfähigkeiten, der Bürgermeister nach Begeisterungsfähigkeit, der Läufer nach Verstand. Für jede Länderei werden die Gewichtigungen der Stimmen so gelegt, dass die Gewählten gemeinsam 2 Stimmen und der Ländereiadlige nur eine hat, die bei Unstimmigkeiten überwiegt. In eine Tauwaldler Grafschaft mit fünf Waldläufern würde jeder entsprechend
eine Gewichtigung von 0,4 besitzen - drei Waldläufer können einen Grafen überwiegen; bei zehn Waldläufern mit 0,2, von denen fünf mit 1,0 abstimmen; es würde aber der Graf überwiegen, da seine Stimme bei Gleichstand mehr zählt.
4. In Skoddland sorgen sogenannte Schwertaugen für Recht und Ordnung - kampfesfähige Leute aus Familien, die unter Verbrechen zu leiden hatten. Die Kronländer haben dagegen eine Wachthierarchie aus Hauptmann (4.), Wart (5.) und Wächter (6.). Im Tauwald haben Förster neben der Waldkontrolle die zusätzliche Aufgabe, auf die Siedler aufzupassen und Streitigkeiten zu lösen. Förster sind in der Regel sowohl Lehrmeister in Jagdzünften als auch konfliktsicher in Speer, Bogen, Armbrust und der Redekunst.

Dies sind die ausführenden Gewalten, also Ämter, welche Gesetze in die Tat umsetzen. Die Gesetze selbst können in eine von zwei Kategorien gefasst werden, von denen die einen sofort vom Kaiser und seinen Vertretern umgesetzt werden können, und die anderen in Zusammenarbeit aus König, Gahn und Kaisersvertretern erschlossen werden. Urteilssprechend ist pro kronländischer Stadt ein gesondert eingestellter Richter, und in Tauwald und Skoddland dagegen der Waldläufer oder der Häuptling selbst.


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RE: |[ NATION ]| Das kunoische Kaiserreich

#4 von Mike , 25.08.2015 04:15

Mit den einzelnen Adelsrängen tue ich mir persönlich ohnehin etwas schwer. In Diebe gibt es bislang nur den Herzog in der Hauptstadt Prinzenburg sowie die einzelnen Bürgermeister in den Städten und Dörfern. Im Königswald gibt es beispielsweise das Dorf "Eichbach", welches von mir zuvor als Baronie/Baronat angedacht war - also die Baronie Eichbach. Aufgrund meiner Unsicherheit habe ich diese Idee dann aber wieder verworfen.

Mir geht Folgendes durch den Kopf: In UiD gibt es den Herzog als obersten "Herrscher" des Herzogtums. Darunter müsste sich als nächsthöchster Rangträger dann der Baron von Königsberg befinden. Hat dieser lediglich die Verwaltung dieser Stadt über? Königsberg hat, wenn ich es jetzt richtig in Erinnerung habe - ich kann momentan leider nicht nachsehen - auch einen Bürgermeister, der ja zum Zeitpunkt als Grandy und seine Truppe in Königsbeg sind, nicht anwesend ist. Welche konkrete Rolle spielt der Baron in dieser ganzen Sache? Ist Königsberg ebenfalls eine Baronie? Wie "groß" muss eine solche Baronie überhaupt sein? Dann haben wir die Mark Rabenstein. Ist Rabenstein nun eine Markgrafschaft? Nein, kann eigentlich nicht sein, denn dann wäre Ritter Roland kein Ritter, sondern ein Markgraf und wäre sogar höher gestellt als der Baron von Königsberg, bleibt für die Mark Rabenstein nur noch übrig, dass es sich dabei um eine Rittermark handelt. Burg Rabenstein wäre somit der Rittersitz von Ritter Roland.

Das frage ich wiederum, da ich angedacht habe, dass die Region "Krähensümpfe" in Diebe vor langer, langer Zeit einmal die Alvenmark - eine Rittermark zwischen den Städten Igelburg und Kelbenberg - gewesen ist, bevor sie als Folge eines heftigen Streits zwischen dem Ritter der Mark und einem Zauberer von diesem in ein lebensfeindliches Sumpfgebiet verwandelt wurde (das soll man als kleine Geschichtsstunde in einem Buch erfahren - wurde dann aber, wie auch die Idee mit der Baronie Eichbach, aufgrund meiner Unsicherheit wieder verworfen).

Muss jedes Gebiet im Herzogtum auch eine weitere Unterteilung in ein, vom Adelsrang abhängigen, kleineres Herrschaftsgebiet haben?

Fragen über Fragen und ich weiß leider keine Antworten ^^ Viele vergebliche Suchen im Internet haben dazu noch nichts wirklich Hilfreiches ergeben.

LG Mike

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RE: |[ NATION ]| Das kunoische Kaiserreich

#5 von relxi , 25.08.2015 16:37

Meine Idee ist, dass der Herzog die Rolle eines Barons und einer nächsthöreren Verwaltungsinstanz erfüllt - Dankwart sorgt für Ordnung in seiner persönliche Provinz Falkenburg (bei Falkenburg ), wie es auch ein Baron tut, aber segnet dafür Aktivitäten anderer Barone im gesamten Herzogtum Falkenburgs ab, also Königsberg und was sonst noch existiert. Die Details über Baronien - deren Größen (für Falkenburg vermute ich drei bis vier), deren Bestimmungen über Gesetzgebung und Prioritäten (wo sich Bürgermeister und Baron praktisch überschneiden, weswegen entschieden werden muss, wer welche Büroarbeiten vorgelegt bekommt) und was sonst noch dazugehört. Da UiD aber ein Fantasyrollenspiel ist, kannst du natürlich dem Begriff Baron eine neue, vielleicht sogar unerwartete Definition geben und fragen, ob die anderen Weltenbauer, die Barone in ihren Spielen auftreten lassen, damit einverstanden sind. Am besten keinen allzugroßen Kopf darüber machen, sondern nach Bauchgefühl bestimmen und gegebenenfalls einfach unerwähnt lassen, wenn es geht. :)

Ich persönlich wundere mich übrigens, ob die Ostmarken dann eine Ansammlung östlicher Rittermarken ist oder in eine ganz andere Schublade gehört. Dankwart sagte ja, dass Ritter Hakon der letzte ihm loyale Ritter ist, Wahnfried aber nicht jenseits der Ostmarkengrenze Einfluss hat - das heißt, wenn es Rittermarken mit Rittern gibt, sind sie entweder Feinde, die ihren Schwur nicht ernst nehmen, oder sogar unabhängig vom Herzogtum Falkenburg.

Zitat
Muss jedes Gebiet im Herzogtum auch eine weitere Unterteilung in ein, vom Adelsrang abhängigen, kleineres Herrschaftsgebiet haben?

Tatsächlich nur, wenn du einen Grund siehst. Am besten kann man es mit Einwohnerzahlen vergleichen: Eine mittelalterliche Stadt hat in der Regel mehrere tausend Einwohner, also ein Bürgermeister pro Einwohner. Mehrere Städte bedeuten mehrere Bürgermeister, die entweder einen Rat bilden oder einen Vorgesetzen haben. Mehrere dieser Vorgesetzte bilden dann selbst einen Rat oder haben wieder einen Vorgesetzten, und so weiter. Wie ich zum Beispiel Falkenburg einschätze: Mehrere große Städte mit kleinen Städten und Dörfern im Umfeld, also geschätzt vielleicht 50 Bürgermeister, Gutsherren und Ritter im ganzen Herzogtum (wollen wir es akurat, sollten wir uns Statistiken über das heilig-römische Baden-Württemberg heraussuchen, da Falkenburg laut Grandy die selbe Fläche hat). Für die 50 Bürgermeister, Gutsherren und Ritter braucht es dann drei oder vier, vielleicht fünf Barone (ist ja letzenendes nur ein Titel, mehr nicht), die dafür sorgen, dass sie sich nicht gegenseitig die Schädel wegen einer Goldmine einschlagen. Und damit die Barone nicht auch durchdrehen, braucht es einen Herzog. Das Ganze noch mit Treueschwüren und Religion abgesichtert, und schon hat man ein Herzogtum, das funktioniert und gedeiht.
Im Prinzip ist es also wirklich eine Sache der persönlichen Einschätzung, und wenn mal jemand einen Fehler macht, gibt es genug Spieler und Weltenbauer, die Gründe finden, dass er wieder Sinn macht.


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