RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#21 von relxi , 27.01.2015 19:13

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Wie sieht es mit Wahnfried (und anderen Anhängern des dunklen Gottes) aus? Sind diese Anhänger Seelen, die bereits Zeiten in einer der Höllen verbracht haben und zurückgeschickt wurden, um die "normale" Sphäre ins dunkel zu treiben und dem dunklen Gott dort zu Macht zu verhelfen? Wenn ja könnte das ja als Erklärung dafür herleiten, warum Malthur von der Boshaftigkeit von Wahnfrieds Seele so schockiert war, oder?

Das ist ein wunderschöner Punkt, den du erwähnst. :) Meine jetzigen Pläne beinhalten zwar, dass Wahnfried in den Jahren, in denen sich seine Boshaftigkeit entwickelte (nämlich ab dem Weißen Fieber, davor war er ein guter Vampir), nur auf der normalen Sphäre war und dort seine böse Seite ausprägte, doch die Idee, dass seine böse Seite wegen einer Hölle existierte, klingt gerade im Bezug auf Malthurs Überwältigung weitaus logischer. Vor allem sind die Sphären vom Zeitverlauf her vollkommen unabhängig voneinander, weswegen Wahnfried gefühlt hundertausend Jahre in einer Hölle verbringen konnte, während er in der normalen Sphäre nur, sagen wir mal, eine Stunde bewusstlos war. Diese Idee kann ich also tatsächlich für seine Geschichte in Erwägung ziehen. Gut mitgedacht. :D

Zitat
Falls sie noch keinen Aufenthalt dort hatten, stellt sich mir natürlich die Frage, in welcher Hölle jemand wie Wahnfried landen würde.

Grundsätzlich wird die Seele angesehen und grob eingeschätzt, welche Hölle das größte Sklavenpotenzial einer Seele entfalten würde. Wahnfrieds Seele ist auf eine jahrhundertelange Existenz als Mensch, Vampir, Adliger, Forscher und Okkultist abgerichtet, weswegen er dem Dunklen Gott als skrupelloser Herrscher und Theoretiker von Nutzen wäre - also seinen Verstand behalten sollte, aber sein Gewissen verlieren musste. Da eignet sich das Qualeninferno am besten, da Wahnfried in diesem am häufigsten mit Leid seinerseits und anderer konfrontiert wird, und so gegen dieses eine Gleichgültigkeit und Abhärtung entwickelt.

Zitat
Damit einhergehend stellt sich mir außerdem die Frage, wie es sich mit Seelen verhält, die sich zu Lebzeiten bewusst dazu entscheiden, dem dunklen Gott zu dienen.
Auf mich wirkt es nämlich recht widersprüchlich, wenn der dunkle Gott Seelen bestraft, die ihm von vornherein dienen wollen - da wäre es doch eigentlich logisch, wenn diese Seelen plötzlich anfangen, gegen den dunklen Gott zu arbeiten, um sich an ihm für das Leid, das er ihnen zugefügt hat, zu rächen, oder?

Der Zweck der Sieben Höllen ist es, Seelen weichzukriegen. Wenn ein Diener des Dunklen Gottes, der keinen Höllenaufenthalt hatte (also ein normaler Kultist), stirbt, so hat er als schwaches normalsterbliches Wesen ausgedient und wird in eine oder mehrere der Höllen geschickt, um dort in unvorstellbar langen Aufenthalten sein letztes bisschen Willen und Menschlichkeit zu verlieren, um dann als Dämon auf die normale Sphäre zurückzukehren. In den Ewigkeiten in der Hölle könnte sich bei den Opfern sogar eine Art Stockholm-Syndrom entwickelt haben, dass sie anstelle von Rachegefühlen erst recht eine große Zugehörigkeit dem Dunklen Gott entwickeln, und sogar anfangen, Ängste vor allem, was nicht böse ist, zu haben.
Im Dazit sind die Sieben Höllen praktisch reine knallharte Ausbildungsstätten, um aus schwachen Sterblichen die perfekten herumkommandierbaren Lakeien zu machen. Hierbei kommt es für den Dunklen Gott besonders darauf an, möglichst viele Seelen in seine Sphäre zu schaffen. Theoretisch wäre es für ihn also produktiver, selbst Lebewesen umzubringen und sich so seine weichgekochten Zwangsdiener selbst zu beschaffen, doch der Gütige Vater kann die Massensterbversuche vereiteln. Somit zwingt er den Dunklen Gott, der Natur freien Lauf zu lassen und möglichst viel Kraft einzusparen. So bleibt ihm in erster Linie übrig, entweder seine Diener auf der normalen Sphäre zum Morden und Opfern zu schicken, seine sterblichen Diener umkommen zu lassen oder seine willenlosen Dämonen zu entsenden.

Zitat

Noch eine Frage zum Aufbau der Höllen. Sind die Höllen 7 verschiedene Ebenen, zu denen es auf dem Planeten nur einen einzigen Zugang gibt, und die man erreicht, in dem man die vorherigen Ebenen durchquert, oder sind sie voneinander abgegrenzt und es gibt auf dem Planeten 7 Zugänge, also zu jeder Hölle einen?

Sie sind alle unabhängig voneinander erreichbar. Da in der Sphäre des Dunklen Gottes zu großen Teilen andere Naturgesetze herrschen, ist jede Hölle unendlich groß, was mit einer unendlichen Anzahl an Zugängen durch jede Hölle und jeden Zwischenbereich ausgeglichen wird. Das kann man sich so vorstellen, als würde man eine Höhle im Frankenwald betreten und käme in einem Minenstollen irgendwo in China wieder heraus - Wurmlöcher, wenn man es so sehen möchte.

Zitat

Gab es schon mal einen Sterblichen, der eine der Höllen (oder sogar alle) betreten und es wieder heraus geschafft hat?

Dieser Sterbliche würde dann auf jeden Fall keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass es Grandys Truppe in ihren besten Jahren und mit bester Ausstattung theoretisch schaffen könnte, gerade weil Grandy und Libra als Widersprüche in Raum und Zeit ein konstantes "Manaleck" in der Sphäre des Dunklen Gottes aufrechterhalten würden, das der Gütige Vater als Hintertürchen für seine Energie zum Schutz der Gruppe ausnutzen könnte. Rein theoretisch.

Zitat

Was geschieht mit Sterblichen, die in einer der Höllen sterben? Sind sie dann dort gefangen, auch wenn sie zu Lebzeiten zu gunsten des gütigen Vaters gehandelt haben? Immerhin hat der gütige Vater dort ja keinen Einfluss.

Exakt. Sie hätten keine Chance der Flucht, wenn die Sphäre nicht durch irgendeinen metaphysischen Fehler (siehe oben) von der Energie des Gütigen Vaters infiltriert werden kann.

Zitat
Wie genau ist dieser Abschnitt gemeint? "Beeindruckende Gestalten" hört sich für mich relativ positiv an, "aufgequollene und nach außen gestülpte Persönlichkeiten" eher weniger. XD
Kannst du das ein bisschen erläutern? Hört sich für mich auf jeden Fall ein wenig so an, als hätten die Seelen dort die Möglichkeit, über Jahrtausende zu meditieren - was in der Realität für Buddhisten mit Sicherheit nichts schlechtes wäre. XD

Die Buddhisten würden deshalb in einer anderen Hölle landen. ;) Das ewige Nichts ist für die Seelen gedacht, die keine einzige Chance hätten, darin zur Ruhe zu kommen, und praktisch darin komplett wahnsinnig werden würden. Immerhin fallen sie ganze hunderttausende Jahre lang (man beachte die Unabhängigkeit der Zeit der Sphären voneinander), in welchen der Wahnsinn die gesamte Persönlichkeit der Seele ruiniert.

Zitat

Lass mich raten.... NICHTS? xD

Das Worst-Case-Szenario. ^^

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So, zum Abschluss noch eine Frage.
Wie würde es sich mit Grandy verhalten, wenn man UiD "böse" gespielt hat - also alle Quests verkackt hat und so dafür gesorgt hat, dass andere sterben (zB. Bernhelm, Rabenstein). Einerseits hat man zwar verhindert, dass der dunkle Gott in die normale Sphäre eintritt, aber andererseits hat man doch ziemlich viel unschuldiges Blut an den Händen, wie verhält es sich in so einem Fall?

Nun, grundsätzlich gehen wir davon aus, dass jeder der beiden Herrschergötter so viele Seelen wie möglich braucht. Allerdings ist der Dunkle Gott der einzige, der sich auch um Seelen schlägt, die dem Gütigen Vater gewidmet sind, da der Dunkle Gott der Gott der Anpassung ist und somit alle erdenklichen Mittel nutzt, seinem Konkurrenten eine auszuwischen. Grandy mag zwar den Dunklen Gott viel Ärger gebracht haben, doch Grandy würde genausogroßen Ärger jedem potenziellen Diener des Gütigen Vaters bringen, weswegen es für letzteren nicht wert ist, Grandys Seele zu schützen, zu beanspruchen - er würde also in die Sphäre des Dunklen Gottes landen und wegen seiner kriegerischen instinktiven Persönlichkeit in die Grollenden Kavernen geschickt werden und darin zum perfekten Schlächter "erzogen" werden.


 
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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#22 von Sora 3.0 , 29.01.2015 01:39

Gibt es eigentlich Informationen zum Feldzug des Kaiser Kuno 1 ? zur befreiung Patricias ? das würde mir sehr Für die Vorgeschichte meiner Region helfen.

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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#23 von relxi , 29.01.2015 11:09

Die Südhälfte Britonniens zumindest wurde erst im Jahr 102 nach Kuno dem I. erst dem Kaiserreich zugeordnet. Die Nordhälfte kam erst im Jahr 645 hinzu.
Der Kontinent heißt wohlbemerkt Patria, weil sich dieses Wort vom lateinischen Wort für "Heimat" ableitet.


 
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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#24 von Sora 3.0 , 30.01.2015 00:36

OK ich wusste gar nicht das Patria lateinisch ist aber wie sagt man man lernt nie aus.
Die infos helfen mir sehr danke. Damit steht der Vorgeschichte Eulenburgs nicht mehr viel im weg lernt den Heldenhaften Gründer kennen.

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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#25 von alphaundbeta , 09.05.2015 02:54

Masgan, hast du eigentlich noch die kleine (Paint-)Map, über die genauere Aufteilung der Eisöde? Ich finde sie irgendwie nicht mehr auf meinem altem Laptop. Wenn du sie noch haben solltest, das wäre echt toll. Mittlerweile fange ich so langsam mit der Arbeit mit dem Maker an. Zwar wird sich das Spiel nur ungefähr 25% mit der Eisöde beschäftigen, eine Überschneidung wäre doch trotzdem echt doof. ^^"

Eine weitere Frage hätte ich zudem noch. Sie ist zwar vielleicht doch zu weit ausgeholt, aber man kann ja dennoch fragen: Wie sieht es mit der Ausbreitung der einzelnen Gebiete und Ländereien aus? Ist ja nicht so, dass jedes Königreich einfach mal ein Stück vom Kontinents "Patria" bekam. Und zu welcher ungefähren Zeit sind die zwei oberen Karten angesiedelt?

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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#26 von relxi , 09.05.2015 14:15

Die beiden Karten sind anno 700 bis 725, praktisch der Zeitraum der meisten angekündigten Weltenbauprojekte.


http://www.sp-studio.de/

 
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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#27 von Masgan , 12.05.2015 01:56

Zitat
Masgan, hast du eigentlich noch die kleine (Paint-)Map, über die genauere Aufteilung der Eisöde? Ich finde sie irgendwie nicht mehr auf meinem altem Laptop. Wenn du sie noch haben solltest, das wäre echt toll. Mittlerweile fange ich so langsam mit der Arbeit mit dem Maker an. Zwar wird sich das Spiel nur ungefähr 25% mit der Eisöde beschäftigen, eine Überschneidung wäre doch trotzdem echt doof. ^^"


Tut mir leid, die besitze ich auch nicht mehr. Sie würde allerdings nicht viel bringen, da die Karte sich am alten Aufbau von mir orientiert hat, der aber so nicht mehr existiert.
Ich würde dir zwar gerne anbieten, eine neue Karte zu pixeln, allerdings wird das nicht möglich sein, da ich mir außer einer Grundvorstellung noch keine großen Gedanken über den Aufbau der Eisöde gemacht habe.
Dies hat verschiedene Gründe:
Zum einen gab es im alten Vorstellungsthread zu VdE im MMX den Kritikpunkt, dass ein ganzes Spiel in einer Eis-/Höhlenlandschaft zu eintönig werden könnte. Das ist mir damals auch beim makern aufgefallen und war mitverantwortlich dafür, dass das Spiel lange Zeit auf Null stand.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, Kapitel 1 bzw. den Prolog überhaupt nicht in den Eisöden spielen zu lassen. Stattdessen spielt das Kapitel in den Wäldern um Erlenfurt und dient sozusagen als Einleitung für die eigentliche Story des Spiels (welche den Helden dann in die Eisöden verschlägt).
Dies führt mich auch sofort zum nächsten Punkt. Ich habe damals den Fehler gemacht, dass ich wild hin und her gemakert habe. So hatte ich irgendwann eine Ansammlung an Maps, von denen ich irgendwann selbst nicht mehr wusste, warum ich sie erstellt habe. Mir hat ein roter Faden gefehlt und ich hatte irgendwann keinen Überblick mehr. Dies ist ein weiterer Grund, warum das Projekt neu angefangen wurde und solange still stand.
Um gegen diese selbst geschaffene Verwirrung vorzusorgen, gehe ich nun so vor, dass ich Abschnitt für Abschnitt erstelle. zukünftige Areale lasse ich außen vor, bis sie in der Geschichte auch an der Reihe sind. So ist es für mich übersichtlicher und daher auch erheblich leichter.

Im Klartext heißt das also folgendes:
Ich arbeite zur Zeit am ersten kapitel, und werde, solange es nicht abgeschlossen ist, auch nicht mit der Eisöde anfangen. Die Story und der Ablauf des Kapitels sind größtenteils durchgeplant, an der Umsetzung mangelt es allerdings noch. Ich schätze, dass das Spiel mit Intro (welches ziemlich kurz gehalten ist) und je nach Spielweise bisher eine Spielzeit von ca. 15-20 Minuten hat. Es sind allerdings noch keine Kämpfe eingebaut. Weitere Infos behalte ich vorerst für mich. ;)
Ich spiele übrigens mit dem Gedanken, dass erste Kapitel als Demo zu veröffentlichen (zumindest Forenintern).
Vorher werde ich euch aber mit Sicherheit noch das eine oder andere mal um Rat/Hilfe bitten müssen. Damit warte ich aber noch bis das Ende des ersten Kapitels in greifbarer Nähe ist. ^^

So, jetzt nochmal zurück zum eigentlichen Thema: Hast du schon eine Vorstellung davon, wie dein teil der Eisöde aussehen soll? Falls nein hätte ich spontan noch den Vorschlag, dass dein Gebiet ein bisschen in Richtung südwesten - also Richtung Schroffensteingebirge - verlagert wird, da ich nicht so weit in diese Richtung muss. Bei mir geht es halt vor allem um die Verbindung Falkenburg - Eisöde - Erlenfurt.
Ansonsten hätte ich jetzt auch erstmal keine Vorschläge.


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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#28 von alphaundbeta , 12.05.2015 03:24

Ich benötige ehrlich gesagt keinen wirklichen großen Teil der Eisöde. Das kleine Gebiet in Richtung Südwesten würde mir vollkommen ausreichen. Ich hätte jedoch dann noch den kleinen Vorschlag, dass wir beide uns paar mal zusammensetzen und eine eventuelle kleine "Überschneidung" unserer Gebiete erschaffen. Das könnte doch einen kleinen Teil zum UiD-Weltenprojekt beitragen. Sprich: Einen "Ah das könnte mir bekannt vorkommen" - Effekt erzeugen; und sei der Grund nur ein kleines Plätzchen mit einem altem Baumstamm. :D

Die Eisöde an sich spielt eigentlich nur zum Beginn eine kleine Rolle: Die eigentliche Hauptgeschichte wird sich jedoch ganz woanders abspielen.

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#29 von Masgan , 18.05.2015 23:56

Zitat
"Überschneidung" unserer Gebiete erschaffen. Das könnte doch einen kleinen Teil zum UiD-Weltenprojekt beitragen. Sprich: Einen "Ah das könnte mir bekannt vorkommen" - Effekt erzeugen; und sei der Grund nur ein kleines Plätzchen mit einem altem Baumstamm. :D


Gefällt mir gut der Vorschlag. Du kannst ja mal anfangen zu makern und mir dann ggf. Screens von Maps schicken, die sich eignen würden, oder sowas. Ich habe im Moment nämlich noch keine Idee, wie man die Map aufbauen könnte, ohne das jeweils zu viel vom anderen Spiel gezeigt wird bzw. wie man die "Grenze" vernünftig einbauen könnte, so dass man wirklich nur einen kleinen Abschnitt hat, der sich überlappt. Ein einfaches "hier muss ich nicht lang" wäre mir persönlich zu langweilig.

Ansonsten finde ich, dass dieser Effekt sowieso häufiger auftreten sollte - nicht nur durch gleiche Orte sondern auch durch Personen, die bereits bekannt sind aus anderen Spielen (sofern das zeitlich passt) oder auch durch Gespräche oder Bücher.

Für VdE spiele ich beispielsweise mit dem Gedanken, Dante und Thor (hießen die beiden so? :D) einzubauen, da ich ein Konzept im Kopf habe, in das die beiden ziemlich gut reinpassen.
Ein weiterer Charakter der fest eingeplant ist, ist Sol Aeinur. Ich fand seinen Auftritt in UiD ziemlich cool (imho einer der besten Nebencharaktere in UiD) und finde es nach wie vor ziemlich Schade, dass es nie etwas spielbares mit ihm als Charakter gab.
Ich habe übrigens in irgendeinem alten Thread gelesen, dass wohl von Alexius Hawkwood geplant war, ihn als Gastrolle in möglichst vielen WBPs unterzubringen. Ich fänd es gut, wenn wir das heute auch noch so machen würden, so als kleines Erinnerungsstück/Überbleibsel der alten WBPs.

Übrigens kleine Geschichte zu diesem Vorschlag: Als ich die Idee zu VdE hatte, habe ich ein klein wenig im Maker rumgewerkelt und kam da auf die Idee, dass der Spieler durch die Ostmarken reisen könnte. Damals habe ich auch an diesen "Das kommt wir bekannt vor"-Effekt gedacht. Wie sagt man so schön, zwei dumme, ein Gedanke. :D
Naja, nachdem ich dann das okay hatte musste ich bei 0 anfangen, da diese "Urversion" auf so nem uralten billig Laptop war, der unter Win98 lief und keine USB Sticks erkannt hat. Die Idee wurde dann verworfen, als ich mit der Entwicklung des "richtigen" Spiels losgelegt hatte.
Aber schön zu sehen, dass da jemand ähnliche Gedanken hat, wie ich damals. ^^


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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#30 von relxi , 19.05.2015 16:52

Ich überlege gerade, ob ich nicht selbst Sol einen Gastauftritt in meinem Projekt geben wollte. Junzts Bücher zum Beispiel wären im Occischen Kaiserreich sehr beliebt. Und den Beatles wollte ich auch eine Hommage in Form einer Welttourné verschaffen. Und die gute alte Kristina, die der Heldentruppe aus Dankwarts Fluchttunnel die Kisten leerplünderte; die bräuchte in dem ein oder anderen Projekt auch ein bisschen Aufmerksamkeit.


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RE: Der Atlas des Kaiserreichs - Orte, Wunder, Sensationen

#31 von Masgan , 19.05.2015 23:55

Junzts Bücher werden bei VdE auf jeden Fall auch vorkommen.
Kristina war, soweit ich mich richtig erinnere, eine Gastrolle aus irgendeinem anderen Spiel. Ich meine, dass ich da mal etwas zu gelesen hatte (möhlicherweise in einem der "Fragen an Grandy Threads im MMX). Allerdings kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, aus welchem Spiel sie kam.

EDIT: Hab mal geschaut, ob ich den Post wiederfinde. Sie kommt aus dem Spiel The Featherwind Saga


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